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Gas Standgrill

Besonders in der anstehenden Sommerzeit haben viele Menschen wieder Lust mit Ihren Familienangehörigen und/oder Freunden im Garten zu brutzeln. Wegen der teils erheblichen Rauchentwicklung, den vielen Meldungen über gesundheitsschädliche Stoffe durch die Verbrennung von Fett und auch dem sonstigen Schmutzaufkommen, steigen viele Grillfreunde vom Holzkohlegrill auf einen Gas-Standgrill um.

Der Gas Strandgrill bzw. der Gasgrill allgemein bietet nämlich einige Vorteile, die der Holzkohlegrill nicht hat. Da wäre beispielsweise die große Rauchentwicklung, die Tatsache, dass beim Gas Standgrill kein Schmutz in Form von Asche anfällt (das ist auch ein großer Vorteil, wenn es mal etwas windiger ist, da beim Gasgrill keine Asche an das Grillgut geweht wird) und zu guter Letzt ist der Gasgrill einfacher zu zünden und bei richtiger Handhabung ist das Gegrillte auch gesünder beim Verzehr.

Einige Menschen sind ja der Auffassung, dass bei einem Gasgrill der Geschmack des Grillgutes nicht so lecker ist wie bei einem Grill mit Holzkohle. Das ist sicherlich Geschmackssache, allerdings haben Tests gezeigt, dass den Probanden häufig das auf dem Gasgrill zubereitete Grillgut besser geschmeckt hat als das auf dem Holzkohlegrill.

Gas Standgrill - Der Aufbau

Aufbau etwas komplizierter

Allem vorweg sei gesagt, dass ein Gasgrill etwas komplexer ist, als vergleichbare Holzkohlegrills oder Elektrogrills und daher der erste Weg aus der Verpackung bis zum fertig aufgebauten Gasgrill etwas länger ist als bei seinen konventionellen Kollegen. Aber ist der Gas Standgrill erst einmal aufgebaut, steht dem Grillvergnügen nichts mehr im Wege.

Bestandteile und Aufbau des Gas Standgrills

Der Gas Standgrill besteht aus 3 oder 4 Standbeinen, welche mit der meist großzügig gehaltenen Grillfläche verbunden sind. Aus diesen Grund ist der Standgrill kippsicher angelegt. Im seitlichen Bereich der Grillfläche befinden sich die Keramikbrenner, welche die Hitze direkt weiterleiten können. Die Grillfläche lässt sich mit Hilfe eines Deckels inklusive Sichtfenster und befestigtem Griff einfach abdecken und ermöglicht so ein Garen von allen Seiten. Oft ist im Deckel noch eine Temperaturanzeige mit Grad angaben integriert. Somit können Sie die Temperatur jederzeit nach Ihren belieben regulieren.

Die Geräte lassen sich einfach durch eine handelsübliche 5 oder 11 kg Gasflasche bedienen. Mit dem integrierten Schlauch kommt das Gas direkt von der Flasche in den Grill.

Warum ein Standgrill?

Meist ist es der Fall, dass nicht alles gleichzeitig fertig gegrillt ist und hier können die meisten Standgrills einen entscheidenden Vorteil ausspielen: Sie bieten Ablage- und Arbeitsflächen an den Seiten und manchmal auch vorne. Hier kann Grillgut vor oder nach dem Grillen „zwischengelagert“ werden. Diese Flächen geben dem Grillmeister einiges an Flexibilität, die sie bei den meisten anderen Grillarten nicht haben. Auch bieten die meisten Standgrill-Varianten Möglichkeiten, die Grillutensilien sicher abzulegen oder auf zu hängen, so sind sie stets aufgeräumt aber auch immer griffbereit.

Der Preis eines Gas Standgrills

Gas Standgrills sind in der Regel etwas teurer als Holzkohlegrills oder Elektrogrills aber auch bei letzteren gibt es auch Modelle, deren Preis in die Tausende geht. Ganz so schlimm ist es aber nicht.

Die Preise für einen Gas Standgrill beginnen etwa bei 150 Euro und es gibt nach oben kaum Grenzen. Manchmal findet man aber auch Schnäppchen ab 60 Euro, wobei aber auch zu bedenken ist, dass die Gasflasche oder Gaskartusche meist noch mal extra zu bezahlen ist. Wer bereits im Besitz einer Gasflasche ist, sollte sich also ein Modell zulegen, an das er die Flasche anschliessen kann und wenn er ein Gerät kauft, das mit proprietären Kartuschen betrieben wird, so sollte er sich erkundigen, ob es nicht auch Adapter für standard-Gasflaschen gibt. Das dürfte die Betriebskosten noch mal etwas senken.

Einige Hersteller bieten Geräte jenseits der 1.500 Euro Grenze an. Diese wiederum bieten natürlich einen immensen Komfort. Angefangen bei der elektrisch einstellbaren Höhenverstellung bis hin zur automatisch erfassbaren Heizzone. Das Grillen läuft mit einem solchen Modell schon nahezu vollautomatisch ab aber ob und wie Sinnvoll das ist, muss jeder für sich entscheiden. Bei den sehr teuren Modellen hat sicherlich auch der Geldbeutel noch ein Wörtchen mit zu reden.

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